|
|
|
 |
Ursula Rombeck-Jaschinski
Die Regelung der deutschen Auslandsschulden nach dem Zweiten Weltkrieg
2005. 484 S., Ln.
€ 54,80
ISBN 978-3-486-57580-4
Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/ Publications of the German Historical Institute London, Bd. 58
Das am 27. Februar 1953 unterzeichnete Londoner Schuldenabkommen
stellte ein Novum in der Geschichte der internationalen
Schuldenregelung dar. Mit ihm wurde die gigantische deutsche
Auslandsverschuldung des privaten und öffentlichen Sektors aus der Vor-
und Nachkriegszeit geregelt. Als Rechtsnachfolgerin des Deutschen
Reiches übernahm die Bundesrepublik die Haftung für die gesamten
Vorkriegsschulden des ehemaligen Reichs. Die langwierigen und von
zahlreichen Schwierigkeiten durchzogenen Verhandlungen erreichten, dass
das Schuldenabkommen dem tatsächlichen Leistungsvermögen der
Bundesrepublik angepasst wurde. Mit dem Londoner Schuldenabkommen wurde
die Kreditwürdigkeit der jungen Bundesrepublik wiederhergestellt; es
war damit eine Conditio sine qua non für die Wiedergewinnung der
Souveränität der Bundesrepublik Deutschland.
| Preis: € 54,80 | | Status: lieferbar |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|