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Zeitgeschichte 1933 - 1945 |
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Helen B. Junz u.a.
NS-Raub und Restitution nach 1945
2004. 233 S., br.
€ 36,80
ISBN 978-3-486-56770-0
Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Bd. 9
Die vorliegende Studie versucht, unter besonderer Betonung der
Rückstellung von zwischen 1938 - 1945 entzogenem Vermögen bzw. der
Entschädigung für einzelne nicht mehr restituierbare Vermögenswerte des
Vermögens von Juden und Jüdinnen, neue Erkenntnisse sowohl über den
Vermögensentzug als auch die Restitution nach 1945 sowie über die
dazwischen liegenden Wechselbeziehungen zu gewinnen. Aus den im
Österreichischen Staatsarchiv liegenden rund 60.000
Vermögensanmeldungen wurde eine repräsentative Stichprobe gezogen. Die
darin enthaltenen Angaben wurden durch Informationen über Rückstellung
bzw. Entschädigung entzogenen Vermögens aus den Nachkriegssunterlagen -
soweit vorhanden - erweitert, ergänzt und in einer Datenbank erfasst.
In erster Linie wurden, vor allem die Akten aus dem Bereich der
Finanzlandesdirektion Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie des
Abgeltungsfonds, daneben aber auch andere geeignete Quellenbestände
herangezogen, wie z.B. Grundbücher, die Anmeldungen über entzogenes
Vermögen gemäß der so genannten
Vermögensentziehungs-Anmeldungsverordnung und Akten zu
Restitutionsverfahren vor Rückstellungskommissionen. Ergänzt wurden die
Verlust- und Entschädigungsdaten durch jene Fälle geschädigter Personen
im Sample, die über das Kriegs- und Verfolgungssachschädengesetz eine
Teilkompensation erhielten.
| Preis: € 36,80 | | Status: lieferbar |
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