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Andreas Rödder
Die politische Kultur der englischen Konservativen zwischen ländlicher Tradition und industrieller Moderne (1846-1868)
2002. 574 S., gb.
€ 64,80
ISBN 978-3-486-56655-0
Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/ Publications of the German Historical Institute London, Bd. 52
Die englischen Konservativen des mittleren 19. Jahrhunderts geben
Rätsel auf. Wie kam es, dass sie 1867 eine Wahlrechtsreform
durchsetzten, die sogar weiter ging als die Forderungen der
Reformliberalen? Und was machte in der Umwälzungsphase zwischen
ländlicher Gesellschaft und Industrienation ihren spezifisch
konservativen Charakter aus? In dieser Studie analysiert der Autor die
wichtigsten Grundlagen des konservativen politischen Denkens und zeigt
an Fallbeispielen auf, was sie für das konkrete politische Handeln
bedeuteten. So gelingt es ihm, den englischen Konservatismus als vor
allem anti-radikalen und zivilgesellschaftlich orientierten
Radikal-Konservatismus zu begreifen. Die Wahlrechtsreform war in diesem
Zusammenhang eine Vorwärtsverteidigung, um durch eine Demokratisierung
der bestehenden Verhältnisse eine echte Demokratie zu verhindern.
| Preis: € 64,80 | | Status: lieferbar |
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