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Zeitgeschichte 1933 - 1945 |
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Dieter Kolonovits, Hannelore Burger, Harald Wendelin (Beiträge)
2003. 504 S., br.
€ 69,80
ISBN 978-3-486-56692-5
Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Bd. 7
Im vorliegenden Band wird die Frage des Entzuges der Staatsbürgerschaft
durch die Nationalsozialisten und der Wiedererwerb der
Staatsbürgerschaft in der Zweiten Republik sowohl aus juristischer wie
historischer Sicht erörtert. Dieter Kolonovits stellt in seinem Beitrag
die - de facto bis 1993 - unzureichenden gesetzlichen Bestimmungen zur
Wiedereinbürgerung vertriebener Juden und Jüdinnen dar. Hannelore
Burger und Harald Wendelin zeichnen an Hand von Fallbeispiel den Entzug
durch die Nationalsozialisten und die Schwierigkeiten und Mühsalen bei
der Wiedereinbürgerung nach. Die Bedeutung der österreichischen
Staatsangehörigkeit lag 1945 vor allem in der Verknüpfung mit
Entschädigungsmaßnahmen. So waren etwa Leistungen aus der Opferfürsorge
nur für österreichische Staatsbürgerschaft vorgesehen. Erst durch das
Abkommen von Washington 2001 wurde das Staatsbürgerschaftserfordernis
aufgehoben.
| Preis: € 69,80 | | Status: lieferbar |
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